Der Stadtrat Grimma entschied weiterhin junge Häuslebauer zu fördern.

Grimma verlängerte das „Familien-Konjunkturpaket“, mit dem bis zu 20.000 Euro beim Eigenheimbau gespart werden können. Noch bis April 2011 greift die sächsische Stadt zukünftigen Bauherren mit satten Zuschüssen unter die Arme. So werden zum Beispiel einige Baugrundstücke mit einem Quadratmeter-Preis ab 35 Euro angeboten. Der Quadratmeter-Preis für attraktivere Standorte in Stadtnähe konnte mit 65 Euro gehalten werden. Jedes im Haushalt lebende Kind bis 18 Jahre bringt zusätzlich eine Kostenminimierung von jeweils 5.000 Euro. Darüber hinaus vergibt die Stadt Grimma Sparprämien für ökologische und ökonomische Bauweisen. Nutzen die Bauherren alternative Energiequellen, sind 2.500 Euro Rabatt drin. Für die Errichtung eines zukunftsweisenden Passivhauses werden außerdem 5.000 Euro als Zuschuss nach der Baufertigstellung ausgezahlt.

„Die Zuschüsse sind eine Investition für die Zukunft“, so Oberbürgermeister Matthias Berger. „So sichert der Zuzug junger Familien die Infrastruktur: Schulen, Kindergärten, Freizeiteinrichtungen - aber auch der Einzelhandel profitiert von der Integration junger Familien am Wohnort.“ Im vergangenen Jahr nutzten sieben Familien die kommunale Familienförderung.

Bauwillige finden noch wenige Grundstücke in der denkmalgeschützten Innenstadt, verkehrsgünstig in Stadtrandlage oder im Ortsteil Großbardau. Alle städtischen Wohngrundstücke können gefördert werden.

Informationen über noch freie städtische Bauplätze zu Top-Konditionen sind bei Gabriele Beuchler vom Haupt-, Personal- und Liegenschaftsamt erhältlich. Tel.: 03437/ 98 58 322 oder persönlich in der Stadtverwaltung Grimma, Markt 16. Die Baukindergeldoffensive läuft noch bis 30. April 2011.