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Von vielen Freunden des Göschenhauses schon lange erwartet, ist es nun bald wieder so weit: Das traditionelle Museumsfest im idyllischen Göschengarten wirft seine Schatten voraus. Am Sonntag, dem 16. Mai, 13.00 bis 17.00 Uhr, findet es bereits zum 9. Mal statt.

2002 wurde erstmals die Gartenfest-Idee von Madame Göschen aufgegriffen, die um 1800 so immer ihren Geburtstag im September feierte. Einen kleinen Einblick in die Entwicklung des Museumsfestes werden Fotos geben, auf denen sich so mancher Gast der vergangenen Jahre wieder erkennen kann.

In diesem Jahr steht natürlich auch der restaurierte Pavillon der Freundschaft im Mittelpunkt: Hier zieht wieder Leben ein, wenn die Gäste von seiner Terrasse aus den Blick ins Muldental genießen. Als ganz besonderes Angebot können sie sich hier, wie um 1800 in Mode, vom Künstler Zamir Yushaev ihre Silhouette schneiden lassen. Zur Geschichte des Pavillons wird im Garten eine kleine Ausstellung zu sehen sein. Bevor 15.00 Uhr Ines Krautwurst und Martin Hoepfner mit dem Gartenkonzert „Viva Sevilla“ die Gäste begeistern werden, gibt es bereits ab 13.00 Uhr die begehrten Führungen durch das Museum, das traditionelle „K-K-K“  und zahlreiche Angebote an den Ständen der einzelnen Handwerker. In diesem Jahr können sich Kinder erstmals beim Seiler ihr eigenes Springseil drehen, beim Gießen einer neu gravierten Zinnfigur von Seume dabei sein, bunte Kerzen ziehen, mit Wolle filzen und eine Lederwerkstatt bestaunen.

Natürlich laden auch wieder der Kalligraph, die Floristen, der Handschuhmacher, die Töpfer, die Apothekerin, eine Designerin, eine Weberin und eine Specksteinwerkstatt zum Staunen und Mitmachen ein. Die Gruppe „Barleykorn“ begleitet die Gäste mit ihrer Musik durch den gesamten Nachmittag. Der Eintritt ist frei.

Fotos: Thomas Braun, Klinga

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