Pöppelmannbrücke

Die Wiederherstellung der Pöppelmannschen Steinbrücke schreitet in großen Schritten voran. Auch das öffentliche Interesse an der bedeutenden Verbindung wächst. Eigens für das Millionenprojekt ging jetzt eine Homepage ans Netz. Unter www.poeppelmannbruecke.de erstellten die Bauplaner der G.U.B. Ingenieur AG eine Plattform, auf der interessante Informationen zur Geschichte und zum aktuellen Baustand hinterlegt sind. Neben rührenden Metaphern, einen Live-Ausblick zur Baustelle und einer Chronik aus fast 300 Jahren Brückengeschichte sind auch alle am Projekt beteiligten Unternehmen auf der Seite zu finden.

Die Pöppelmansche Steinbrücke
Die 149 Meter lange Verbindung über die Mulde wurde in den Jahren 1716-1719 durch Zwingerbaumeister Daniel Matthäus Pöppelmann erbaut. Das Hochwasser im August 2002 zerstörte zwei Pfeiler und riss das Sprengwerk herunter. Der Mittelteil der Brücke musste gesprengt werden. Im September 2006 stimmte der Stadtrat gegen den originalgetreuen Nachbau und entschied sich für den Hochwasserschutz. Der mittlere freistehende Pfeiler verschwindet und ein neues 65 Meter langes Stahlbetonsprengwerk verbindet die historischen Überreste. An der Ostseite wird die Brücke durch einen neuen originalgetreuen Bogen ergänzt. Die Fertigstellung der Fuß- und Radbrücke ist für 2011 geplant. Die Kosten für die Wiederherstellung werden auf 6,4 Millionen Euro geschätzt.

Fotos: Thomas Braun, Klinga

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