Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger informierte in der gestrigen Stadtratsitzung über ein Gespräch mit seinem Kollegen, Oberbürgermeister Jörg Röglin aus Wurzen. Beide Stadtoberhäupter sprachen über eine eventuelle Bewerbung Grimmas und Wurzens für die Landesgartenschau 2015. "Da Grimma jedoch", so Berger: "glücklicherweise über keine großen Brachen mehr verfügt, welche üblicherweise im Rahmen einer Landesgartenschau beseitigt werden könnten, sollte Wurzen der Vortritt gelassen werden." Auch möchte Grimma einer Bewerbung Wurzens nicht im im Wege stehen. Grimma liebäugelt daher, als erster "Wiederholungstäter" in der Geschichte des Tages der Sachsen mit einer erneuten Ausrichtung des Landesfestes. "Wir möchten den Tag der Sachsen in fünf Jahren wieder nach Grimma holen", so Berger.

"Grimma habe gute Referenzen und jede Menge Potenzial, da es durch eine straffe Organisation anders als in allen anderen Orten, die bisher Ausrichter des Tages der Sachsen waren, gelungen war, sogar einen Überschuss von 270.000 Euro zu erwirtschaften. Gleichzeitig wäre diese Ausrichtung eine gemeinsame Bewährungsprobe für das dann größere Grimma mit all seinen neuen Ortsteilen."

Eine Doppelbewerbung für die Landesgartenschau wäre somit ausgeschlossen und sollten sowohl Wurzen als auch Grimma den jeweiligen Zuschlag bekommen, wäre für die Region im Jahr 2015 ein großer Impuls zu erwarten.

Die beiden Stadtoberhäupter vereinbarten, sich bei den Bewerbungen gegenseitig bestmöglich zu unterstützen.