Faustscher Osterspaziergang auf Schloss Püchau

"Matthieu Molitor" kündigt sich an
Chef des Auerbachs Keller bereits zugesagt

mit anschließender Schlossführung in & auf den Gemäuern des 1000jährigen Herrensitzes
(Bei Regenwetter Schlossführung & Lesung im Wappensaal am offenen Kaminfeuer)

Die tudorgotische Schlossanlage, vor den östlichen hohlen finsteren Toren der Stadt Leipzig gelegen, lässt so manche geistreiche Brücke zwischen den Welten schlagen.

Nachdem ohnmächtige Schauer körnigen Eises von der bereits grünenden Flur geflohen sind, lädt die Schloßherrin durch des Frühlings holden belebenden Blick zum Faustschen Osterspaziergang im englischen Schlosspark ein.

Die Besucher lustwandeln gemeinsam mit Benita E. Goldhahn und Sohn Alfred über die vom Eise befreiten Wiesen , Pfade, vorbei an Bächen und Wasserlachen. Angeführt von einem den Frühlingskranze tragendem Kind erleben die Schlossbesucher Hoffnungsglück bei wohlklingender Poesie und beseeltem Gesang. Anschließend lassen sich die Gäste in und auf den Gemäuern des mehr als 1000 Jahre altem Herrensitzes eine historische Schlossführung angedeihen.

Dabei werden sie Augenzeuge der aktuell freigelegten Fundstücke .Das Schlossherrenehepaar Lothar P. und Benita E. Goldhahn wird nicht müde, immer wieder neue Kreativbaustellen zu eröffnen. Augenblicklich laufen die Restaurierungsarbeiten an der Südfassade auf Hochtouren, jeder frostfreie Tag wird genutzt, um die jahrhundertealten, übereinander gelagerten Schichten freizulegen, aufzuspüren und in denkmalspflegerischer Manier der Nachwelt zu bewahren.

So wurden Fragmente einer mannshohen, nach außen geöffneten Schießscharte ausgegraben, die deutliche Spuren eines Einschlags einer Kanonenkugel aus dem 30 jährigen Krieg erkennen lässt. Ein weiteres seltenes Fundstück ist ein sogenannter „Feierabendziegel“ aus dem Jahre 1258 , der zur Abdeckung der Festungsmauer diente und als Handstrichziegel gefertigt wurde.

Die Idee, geneigte Besucher zu einem Osterspaziergang einzuladen, wurde bei B. E. Goldhahn geboren, da sie zum diesjährigen „Lebendigen Tafelkunstwerk“ am 19.September zu Matthieu Molitor, den Erschaffer der Figurengruppe zu Goethes „Faust“ am Eingang des Auerbachs Kellers, interessierte Gäste empfängt.

Das großformatige Gemälde „Osterspaziergang“ wurde 1913 vom Koffer- und Taschenfabrikanten Moritz Mädler bei Matthieu Molitor (1873 geb., 1929 in Leipzig gestorben) in Auftrag gegeben.

Eine besondere Freude ist es der Burgherrin, dass bereits Herr Rothenberger, Chef des Auerbachs Kellers für das heitere Geist-, Musik- und Wortgefecht zugesagt hat.

Jahr für Jahr finden sich immer mehr Zuhörer und Zuschauer, die den ca. 20 Tafelgästen amüsiert lauschen.

Bei „ohnmächtigen Schauern“ Lesung in den Gemächern am lodernden Kaminfeuer mit Schlossführung.

Kontakt und Infos: www.schloss-puechau.de