Zweckvereinbarung bedarf noch der Genehmigung des Landratsamtes

091126freibergEine Zweckvereinbarung zwischen der Gemeinde Oberschöna und der Stadt Freiberg unterzeichneten heute Helmut Zönnchen, Bürgermeister der Gemeinde Oberschöna, und Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Damit ist nun besiegelt, dass ab 1. Januar nächsten Jahres die Stadt Freiberg die Aufgaben des Einwohnermelde-, Pass- und Ausweiswesens der Gemeinde Oberschöna übernimmt.

Die geschlossene Zweckvereinbarung ist jedoch genehmigungspflichtig. „Wir gehen davon aus, dass die Genehmigung durch das Landratsamt Mittelsachsen für die Übertragung der Aufgaben bis Ende des Jahres vorliegt“, erklärt Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm.

Eine Zusammenarbeit mit Oberschöna gibt es bereits im Personenstandwesen. Diese Aufgaben im Bereich Standesamt hat die Stadt auch für Gemeinden Halsbrücke und Hilbersdorf übernommen.

Durch die Übernahme der Aufgaben im Bereich des Einwohnermeldewesens der Gemeinde Oberschöna wird die Rechentechnik des Meldewesens der Stadt besser ausgelastet“, erklärt der Leiter des Bürgerbüros Gerd-Dieter Garthe. Aus Sicht der Gemeinde Oberschöna bringt es den Vorteil, dass sie für den übertragenen Aufgabenbereich kein eigens Personal vorhalten muss und ihre Aufgaben kostengünstig bei der Stadt Freiberg erledigen lässt.“ Nicht eingespart werden hingegen die Sprechstunden. „Den Einwohnern von Oberschöna stehen künftig zwei Varianten zur Verfügung“, verspricht Sven Krüger, Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen. „Die Stadt Freiberg wird weiterhin an zwei Tagen in der Woche Sprechzeiten in der Gemeinde Oberschöna anbieten, zudem stehen den Bürgern die Sprechzeiten in Freiberg zur Verfügung.“

Foto: Wegelt