An die Opfer und Vermissten des Nationalsozialismus und des Ersten Weltkrieges erinnert künftig eine Bronzegedenktafel am Kriegerdenkmal in Schkortitz. Enthüllt wird die Platte zum Volkstrauertag am Sonntag, dem 15. November im Rahmen des jährlichen Gedenkens um 11.00 Uhr durch Oberbürgermeister Matthias Berger, dem Höfgener Ortsvorsteher Gunter Hantschmann und durch den Husarenverein Grimma e.V.- Königlich Sächsisches Zweites Husarenregiment Nr. 19. Musikalisch wird die Veranstaltung durch das Jugendblasorchester Grimma e.V. begleitet.

Derzeit erinnert das Kriegerdenkmal an die 16 Gefallenen und Vermissten des Ersten Weltkrieges aus Schkortitz. „Sieben Naundorfer die im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen und ergänzend 33 weitere junge Männer, Opfer des Zweiten Weltkrieges, kommen hinzu“, weiß Ortsvorsteher Gunter Hantschmann. „Das waren zehn Prozent der damaligen Bevölkerung in Schkortitz und Naundorf. Und dreißig Prozent der aktiven Bauern in den Orten“, so der Ortschaftsrat. Das Denkmal befindet sich an der Oswin-Rost-Straße Ecke „Am Denkmal“.

Finanziert wurde die gegossene Bronzetafel vorrangig durch Spenden. Die Verwaltung beteiligte sich mit einem Zuschuss.

Der Volkstrauertag ist ein Tag der Erinnerung, Trauer und der Mahnung. Seit 1952 wird der Volkstrauertag am 2. Sonntag vor dem 1. Advent begangen. Gedacht wird der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Die Mahnung zur Versöhnung, Verständigung und zum Frieden steht heute im Vordergrund.