Zugang zum Uferweg geschlossen

Die Baumaßnahme an der Hochwasserschutzanlage wird im Bereich des Schlosses fortgesetzt. "Die Bohrungen beginnen Anfang nächster Woche", bestätigte Hartmut Guhlemann vom Tiefbauamt. Ab Donnerstag, dem 12. November wird im Zuge der Baustelleneinrichtung die gesamte Strecke am Stadtmauermuldeufer von Schloss bis Großmühle gesperrt. Mit Start am Schloss werden die Voraussetzung geschaffen, damit die Rekonstruktion des zukünftigen Justizzentrum im Frühjahr 2010 beginnen kann.

In Grimma handelt es sich um die größte Hochwasserschutzbaustelle des Freistaates. Die 2,8 Kilometer lange Hochwasserschutzanlage kostet rund 30 Millionen Euro und soll 2011 fertiggestellt sein. Unterirdisch geht das Bauwerk bis zu zwölf Meter in die Tiefe. Oberhalb wird die Anlage zwei bis dreieinhalb Meter unter anderen in historischer Optik vor die denkmalgeschützte Stadtmauer geblendet. Bauherr ist das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft.