Fremdiswalde - Dorfbild wird aufgehübscht

Mit dem neuen Buswartehäuschen in Fremdiswalde wurde in Sachen „Dorfaufwertung“ ein Anfang gemacht. „Auf dem Bus wartende Fremdiswaldener finden endlich einen Unterschlupf“, freut sich die Fremdiswaldenerin Ute Kniesche. Das Glashäuschen kostete über 42.000 Euro. Dreiviertel flossen aus dem Programm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Sachsen.

In den nächsten Tagen ist Bewegung am Dorfplatz zu sehen. Das Dach des Gebäudes am Festplatzes erhält eine neue Eindeckung und das vorhandende Pflaster des Dorfplatzes wird erweitert. Vor gut einem Jahr bestätigte das der Nerchauer Stadtrat. „Wir wollten das Vorhaben mit Fördermitteln unterlegen und gaben der Realisierung noch ein wenig Zeit“, sagte Stadträtin Ute Kniesche. Leider blieb die Veredelung aus. Die 22.000 Euro für die Gesamtmaßnahme rund um den Dorfplatz bringt die Kommune in Eigenmitteln auf. Ute Kniesche zeigt sich glücklich: „Wir sind froh, dass was passiert. Lange haben wir dafür gekämpft“.

Die ortsansässige Dachdeckerei von René Pfeiffer übernimmt die Flachdachsanierung. Neue Fallrohre und ein Naturschieferband sind inklusive. Mit allem Drum und Dran schlägt das Dach mit 14.000 Euro zu Buche. An das neue Pflaster macht sich die Firma Straßenbau Kunze aus Grimma. Die neue Platzgestaltung kostet rund 7.900 Euro. Den Dorfplatz nutzt die aktive Dorfgemeinschaft für die zahlreichen Feste im Jahr. Am dritten Advent findet der beliebte Weihnachtsmarkt statt.