Großbothener bezogen neue Feuerwehr

Zentral gelegen, zwischen historischen Bäumen und dem Kriegerdenkmal entstand in den letzten 16 Monaten die neue Großbothener Feuerwehr in der Alten Kirchstraße. Anfang September übergab Oberbürgermeister Matthias Berger, im Beisein der Stadträte und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen, den Schlüssel an den Großbothener Feuerwehrchef Ronny Köhler und seine Mannen.

Schon lange liebäugelten die Großbothener mit einer neuen Fahrzeughalle. Der marode Standort platzte aus allen Nähten und von vorgeschriebenen Sicherheitsstandards oder Wärmedämmung war auch keine Rede. Keine einhundert Meter von der alten Halle entfernt, wurde ein neuer Standort gefunden. Infrastrukturmittel des Konjunkturpaketes II machten einen Neubau möglich. Für die Großbothener ging ein langersehnter Traum in Erfüllung. Im März 2010 begannen die ersten Arbeiten am Gelände. Im August konnte dann der symbolische Grundstein gelegt werden.

Das neue Feuerwehrgerätehaus verfügt über drei Stellplätze. Die 180 Quadratmeter der Fahrzeughalle bieten genügend Platz für zwei Einsatzfahrzeuge der Wehr, ein Tragkraftspritzenfahrzeug vom Typ Mercedes und ein Löschgruppenfahrzeug LF16/12. Im ausgebauten Dachgeschoss und im Erdgeschoss befinden sich auf 300 Quadratmetern die Umkleideräume und ein Schulungsraum für die 24 aktiven Kameraden. Das Haus ist voll auf die Bedürfnisse der Feuerwehrleute ausgerichtet. Die Bandbreite umfasst unter anderem, eine Stiefelwäsche, eine Abgasabsauganlage und eine Druckluftanlage.

Die Energie für die Heizungsanlage wird aus Erdwärme gewonnen. Das Gebäude ist durch einen Zaun umgeben. Eine Schrankenanlage ist mit der Leitstelle vernetzt und öffnet sich im Ernstfall. Den Kameraden stehen 18 Stellplätze auf dem Gelände zur Verfügung.

Insgesamt flossen gut 72 Prozent Fördermittel in das neue Gebäude. Die vorläufigen Fertigstellungskosten wurden auf 870.000 Euro hochgerechnet.