Geschrieben von: Grimma   
Donnerstag, den 01. September 2011 um 22:22 Uhr

Das Höfgener Semmelweib tratscht in Wurzen

„Wer weiter denkt, kauft näher ein“ – unter diesem Motto suchte das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. nach den besten Umsetzungsmöglichkeiten zur Besinnung auf eigene regionale Stärken in einer globalisierten Welt im Rahmen des bundesweiten „Tag der Regionen“. Der Handwerkermarkt in Höfgen gehört zu den Preisträgern für das beste Konzept. Eine pressewirksame Übergabe der Urkunde durch den Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer, und den Landrat des Landkreises Leipzig, Dr. Gerhard Gey, an Stadtrat und Höfgener Hans-Henning Ruhmer erfolgt am 17. September im Rahmen des 14. Sächsischen Landeserntedankfestes in Wurzen. Im großen enviaM-Festzelt auf dem Markt wird im Programmblock „Menschen, Dörfer, Traditionen“ die Veranstaltung als regionales und gelungenes Beispiel ab cirka 14.30 Uhr stellvertretend für die sächsischen Aktionen zum „Tag der Regionen“ vorgestellt. Diesen Part übernimmt die Naundorferin Marion Hantschmann und tauscht als Höfgener Semmelweib den Brotkorb mit der Werbetrommel. Mit allerhand Waren, die es auch zum Handwerkermarkt geben wird, lädt sie Besucher am 24. und 25. September in das „Dorf der Sinne – Höfgen“ ein.

Die Semmelweiber waren die Neuigkeitenübermittlerinnen von Höfgen. Der Theologe und Schriftsteller Karl Josef Friedrich war sehr angetan von den drei Damen und malte sie in den 1920er Jahren. Rühle, Döll und Dingeldei hießen sie und brachten Brötchen aus dem Wassermühlenofen in die umliegenden Dörfer. Auf der Rückreise hatten sie immer den neuesten Tratsch und Klatsch im Gepäck. Der Autor Daniel Geißler schrieb die heiteren Geschichten über sie auf.

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Empfehlung


<<  März 2017  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
    1  2  3  4  5
  6  7  8  9101112
13141516171819
20212223242526
2728293031