envia NSG verbessert die Kommunikation mit Rettungsleitstellen bei Störungen im Stromnetz.

Gemeinsam mit der Rettungsleitstelle Grimma hat der enviaM-Netzdienstleister ein neues Informationssystem eingeführt. Das neu entwickelte Informationssystem für Rettungsleitstellen vereinfacht die Kommunikation bei Störungen im Stromnetz. Es leitet Informationen über Ausfälle automatisch an die Rettungsleitstellen weiter. Auf diese Weise sind die Rettungsleitstellen schneller und umfassender auskunftsfähig. Dies ist bei Störungen jeglicher Art vorteilhaft.

Nachdem das neue Informationssystem zunächst erfolgreich mit den Rettungsleitstellen Lausitz (Cottbus), Merseburg, Naumburg und Zwickau getestet wurde, wird es nun in einem zweiten Schritt auf weitere Rettungsleitstellen im enviaM-Netzgebiet ausgeweitet. Dazu gehören neben Grimma die Rettungsleitstellen in Bitterfeld-Wolfen, Chemnitz und Gera.

„Die Rettungsleitstellen sind häufig erster Ansprechpartner bei Störungen, so auch bei Ausfällen der Stromversorgung. Um im Ernstfallrichtig handeln zu können, sind wir auf rasche Informationen angewiesen. Bei der Alarmierung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder des Technischen Hilfswerks zählt jede Minute“, so Carola Schnei-der, Geschäftsführerin des für die Regionalleitstelle Grimma zuständigen Rettungszweckverbandes. Pro Jahr koordinieren Schneider und ihre Mitarbeiter mehr als 80.000 Anrufe.

„Wir freuen uns sehr, dass unser neues Informationssystem bei den Ret-tungsleitstellen so gut ankommt. Es gewährleistet, dass wir bei Störungen im Stromnetz gemeinsam sehr viel besser aufgestellt sind – und das künftig flächendeckend im gesamten enviaM-Netzgebiet“, so Dr. Adolf Schweer, technischer Geschäftsführer der envia NSG.

Das neue Informationssystem für Rettungsleitstellen steht stellvertretend für eine Vielzahl von Maßnahmen der envia NSG, die zu einer schnellstmöglichen Wiederversorgung bei Stromausfällen beitragen. Das Unternehmen arbeitet eng mit den für das enviaM-Netzgebiet zuständigen Landesverbänden des Technischen Hilfswerkes zusam-men. Darüber hinaus führt der enviaM-Netzdienstleister Schulungen mit Feuerwehren an Anlagen und Netzen durch und nimmt regelmäßig an Übungen der Katastrophenschutzbehörden teil.

Das enviaM-Netzgebiet erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Es hat eine Fläche von rund 26.000 Quadratkilometern und eine Einwohnerzahl von rund 2,7 Millionen. Die Länge des Stromnetzes beläuft sich auf mehr als 77.000 Kilometer.