Poststraße in Freiberg ist wieder befahrbar

Offizielle Freigabe erfolgt mit Frühlingsfest am 22. Mai.

Die neu gestaltete Poststraße wird am kommenden Sonntag, 22. Mai um 14 Uhr im Rahmen des Freiberger Frühlingsfestes offiziell eingeweiht. Die 170 Meter lange Straße ist künftig als Einbahnstraße stadteinwärts befahrbar. Die daraus resultierende Verkehrsberuhigung verbessert unter anderem die Wohn- und Lebensbedingungen in diesem Umfeld. Zudem beleben neue Bäume und Bänke das Straßenbild. Die Zahl der Parkplätze, die nunmehr schräg zur Fahrbahn angeordnet sind, wurde auf 28 erhöht, um die Entwicklung des Geschäftslebens vor Ort zu stärken.

Die Reduktion auf eine Einbahnstraße, die zur Umsetzung der gestalterischen Ziele notwendig war, geht mit einer Änderung des Kreuzungsbereiches der B173 einher. Der Hauptverkehr liegt bereits seit geraumer Zeit auf der „Ehernen Schlange“. Durch die geänderte Verkehrsführung wurde diese Straße im Kreuzungsbereich der B 173/ Wasserturmstraße mit einer Ampel ausgestattet.

Die Entwicklung der Poststraße zur verkehrsberuhigten Geschäftstraße war bereits seit Anfang der 1990er Jahre beabsichtigt. Die Neugestaltung war Gegenstand zahlreicher Diskussionen mit den Anwohnern. „Hinweise und Anregungen flossen letztlich vielfach in die Planung ein und dokumentieren nachhaltig das Interesse und den Gestaltungswillen der Bürgerinnen und Bürger“, hebt Holger Reuter, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen, hervor. Die Kosten für den Neubau der Straße, der durch die VSTR GmbH Rodewisch ausgeführt wurde, belaufen sich auf 730.000 €. Die Einrichtung der Ampel für den neuen Kreuzungsbereich kostet 260.000 Euro.

Bevor die Straße nun nach rund acht Monaten Bauzeit wieder befahren und in vollem Umfang genutzt werden kann, wird sie anlässlich des Frühlingsfestes am kommenden Sonntag zur Feiermeile. Ein buntes Bühnenprogramm und die anliegenden Händler laden zum Besuch ein. Die Freigabe erfolgt um 14 Uhr im Beisein des Oberbürgermeisters Bernd-Erwin Schramm und von Vertretern des Bauunternehmens, des Ingenieurbüros und des Tiefbauamtes der Stadtverwaltung.