Höfgen wird als Sächsisches Urlaubsdorf vermarktet

Gemeinsam mit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) hat Landwirtschaftsminister Frank Kupfer am Montag, 4. April, einen weiteren Meilenstein für das Projekt „Urlaub in Sachsens Dörfern“ gesetzt. 14 Dörfer erhielten die begehrte Anbieterplakette „SACHSENS DÖRFER – LAND. LEUTE. LEBENSART“. Ihre touristischen Angebote werden künftig unter Regie der TMGS über Image- und Angebotsbroschüren sowie über eine eigene Internetseite vermarktet.

Als einziges Dorf in der Tourismusregion Sächsisches Burgen- und Heideland konnte der Grimmaer Ortsteil Höfgen die harten Kriterien für das Prädikat "Urlaub in Sachsens Dörfern" erfüllen. Neben Dorfstruktur und Dorfleben, Beherbergung und Gastronomie überzeugte der Ort die unabhängige Fachjury vor allem auch mit einer breiten Angebotspalette sowie einem eingängigen und nachhaltigem Tourismuskonzept als erlebenswertes „Dorf der Sinne“. „Wir freuen uns sehr, dass wir neben der Stadt Grimma jetzt auch mit dem Dorf Höfgen zu den Aushängeschildern des Sächsischen Tourismus dazugehören“, so Amtsleiterin Jana Kutscher.

„Arbeitsplätze sind neben Infrastruktur das zentrale Element für einen lebenswerten ländlichen Raum. Ich bin mir sicher, dass in unseren Dörfern enormes touristisches Potenzial vorhanden ist. Wenn wir es heben, schaffen wir Wertschöpfung und damit Beschäftigung“, so Staatsminister Frank Kupfer.

"Urlaub auf dem Land – viele potenzielle Gäste können sich darunter nichts Konkretes vorstellen. Mit dem neuen Projekt wollen wir dem Urlaub auf dem Land in Sachsen ein attraktives und unverwechselbares Gesicht geben“, so der Geschäftsführer der TMGS, Hans-Jürgen Goller. Minister Kupfer verweist auf die touristische Dachmarke „SACHSEN. LAND VON WELT.“, unter der Sachsen um Besucher wirbt: „Ich nehme das wörtlich. Auch das Land, also Kleinstädte und Dörfer, sind neben den großen Städten eine Reise wert. Bauwerke, Brauchtum, Handwerkstradition sowie innovative Ideen für ein modernes Leben auf dem Land – all das können wir den Besuchern zeigen“, so der Minister abschließend.