Geschrieben von: Freiberg   
Donnerstag, den 24. März 2011 um 06:51 Uhr

Altes Haus am Albertpark startet mit neuem Konzept

Das Kinder- und Jugendzentrum in der Beethovenstraße wird wiedereröffnet:

Am 8. April, pünktlich um 9 Uhr öffnet es wieder seine Türen für Freiberger Kinder und Jugendliche. Nach umfangreichen Renovierungs- und Gestaltungsarbeiten werden sich nun wesentliche Teile des Hauses mit einem neuen Gesicht präsentieren: Der Kinder- und Jugendtreff im Erdgeschoss ist dafür völlig umgestaltet worden - mit in frischen Farben und mit neuen Räumen und Einrichtungen. Und: Es gibt ein völlig neues, in Sachsen wohl einmaliges Betreiberkonzept.

Denn nachdem der Pi-Haus-Verein Anfang dieses Jahres ausgezogen ist (jetzt Vereinsräume im Kunsthandwerkerhof), hat die Stadt Freiberg mit ihrem Sachgebiet Jugend hier das Ruder übernommen – gemeinsam mit den Vereinen Train Control und Hoffnung-Nadeshda. Gemeinsam wollen sie dem Haus neues Leben einhauchen. Dass dazu vor allem das Betreiberteam funktionieren muss, weiß Heiko Heese, Leiter des Sachgebietes Jugend, der mit seinem fünfköpfigen Team dabei schon gute Erfahrungen gemacht hat. „Die Konstellation mit unserem Sachgebiet Jugend als ‚hausleitende Instanz’ in Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Jugendhilfe ist eine besondere Kombination für die Zukunft, von der wir uns viel Erfolg versprechen.“ Im neuen alten Haus – da sind sich alle Mitstreiter einig – sollen die Angebote stets am Bedarf orientiert werden. So läuft bereits eine Bedarfsanalyse an den Freiberger Schulen und Einrichtungen. „Sie muss auch stets fortgeschrieben werden“, versichert Heese. Ebenfalls wichtig sei das Einbeziehen der Jugendlichen – wie geschehen mit der Zukunftswerkstatt im Februar. „Wir müssen abchecken, was Jugendliche wollen.“ Dazu gehören auch Projekte an Schulen, oder dass die Bühne im Erdgeschoss wieder eingerichtet wird. Ebenso wird es im Kinder- und Jugendzentrum eine Leseecke geben und auch Computer werden nicht fehlen. Mit Spielekonsolen für „sportliche“ Aktivitäten sollen künftig auch Wettbewerbe in verschiedenen Sportarten durchgeführt werden. Vorgesehen sind in Zukunft ebenso kleine Veranstaltungen. Regelmäßig werden dabei Livekonzerte und Kinder- und Teeniediskos auf dem Programm stehen.

Legitimiert per Stadtratsbeschluss im März schauen die neuen Betreiber optimistisch nach vorn, um aus der traditionellen Einrichtung am Albertpark wieder ein funktionierendes Haus für Kinder und Jugendliche zu etablieren.

„Alle Beteiligten sehen diese Herausforderung als Chance, für Freiberg vielleicht etwas in dieser Form noch nie da Gewesenes entstehen zu lassen“, ist Heese optimistisch. Enge Kooperation und Vernetzung sieht das Betreiberkonzept vor. „Grau ist jedoch alle Theorie“, das ist auch Heese nicht neu. Deshalb wollen die neuen „Macher“ im Kinder- und Jugendzentrum am 8. April Taten sprechen lassen. Mit einem „Tag der offenen Tür“ soll ein kompletter Tag – von 9 bis etwa 24 Uhr verschiedenen Nutzergruppen gewidmet werden. Die Palette der Angebote reicht dabei von Spaß und Abenteuer mit Hüpfburg und Kletterwand sowie Knüppelkuchen am Lagerfeuer bis zu Tanz- und Bewegungsspielen für Kinder einschließlich einer Kinderdisko und dem Live-Auftritt von mehreren Bands sowie einem „Techno-Danceflour“ in den Abendstunden.

Das neue Miteinander im „alten“ Haus komplettieren Arbeitsgemeinschaften und ansässige Vereine mit eigenen Angeboten an diesem Tag.

Dazu sind alle Freiberger herzlich eingeladen.

Programmauszug

9 bis 11. 30 Uhr „Schnupper“-Angebote für Vorschulgruppen der Kindertagesstätten
13.30 bis 17.30 Uhr Aktionen für Kinder, insbesondere auch für Hortgruppen
14 bis 15 Uhr offizielle Einweihung mit Grußwort des Oberbürgermeisters
18 Uhr bis Mittenacht Veranstaltungen für Jugendliche und Junggebliebene

 

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