Hohnstädt im Doppelpack: Neues Fahrzeug in neuer Feuerwehr

Feuerwehr nimmt Einsatzwagen in Betrieb - Die Hohnstädter Feuerwehrkameraden stellen am Sonnabend, 18. Dezember ihr neues Einsatzfahrzeug offiziell in Dienst. Oberbürgermeister Matthias Berger übergibt das Löschgruppenfahrzeug um 10.00 Uhr.  Über eine viertel Million ist der Mercedes unter den Feuerwehrautos Wert. Das Konjunkturpaket II machte den Kauf des LF 10/6 möglich. Die Übergabe erfolgt am Feuerwehrgerätehaus in der Wasserturmstraße. Im Anschluss bereiten die Kameraden einen kleinen Imbiss  vor.

Das Löschgruppenfahrzeug 10/6 ist das kleinste genormte Löschgruppenfahrzeug im deutschen Feuerwehrwesen. Das Fahrzeug ist mit der üblichen Beladung zur Brandbekämpfung und Menschenrettung ausgestattet, zu der auch eine vierteilige Steckleiter gehört. Darüber hinaus, verfügt das Fahrzeug über eine umfangreiche Zusatzbeladung und Ausstattung. So sind zum Beispiel eine dreiteilige Schiebeleiter, eine Turbotauchpumpe, eine Absturzsicherung sowie weitere Ausrüstungsgegenstände verlastet. Um eine erste wirksame Brandbekämpfung einleiten zu können, werden 600 Liter Löschwasser mitgeführt. Des Weiteren ist im Aufbau des Fahrzeuges ein Lichtmast zur Ausleuchtung von Einsatzstellen integriert.

„Mit dem Löschgruppenfahrzeug wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Bewältigung der Aufgaben im Brandschutz getan“, freut sich Oberbürgermeister Matthias Berger. „2010 war das Jahr für die Hohnstädter Feuerwehr. Jetzt ist die Wehr auf dem neuesten Stand der Technik und bestens gewappnet.“ Denn, die Kameraden wurden gleich doppelt Erst im September konnten die Hohnstädter Kameraden das nagelneue Feuerwehrgerätehaus einweihen. Der Neubau machte sich erforderlich, da das 1958 errichtete Gerätehaus nicht mehr den gesetzlich geforderten Bedingungen entsprach. Durch den Abriss der ehemaligen Kaufhalle und des alten Domizils stand somit das gesamte Areal für den Feuerwehrneubau zur Verfügung. Das Niedrigenergie-Gerätehaus wurde aus Mitteln des Konjunkturpaketes II zuzüglich des Eigenanteiles der Stadt Grimma finanziert. Die Bausumme betrug 831.800 Euro, an Eigenmitteln der Stadt flossen knapp 180.200 Euro.