Geschrieben von: Freiberg   
Freitag, den 08. Oktober 2010 um 05:54 Uhr

Hier entsteht bis  Ende nächsten Jahres eine moderne, zweizügige Schule mit einer Ein-Feld-Sporthalle sowie den dazugehörigen Außen- und Sportanlagen.

Feierliche Grundsteinlegung wird am 21.Oktober, 11 Uhr sein. „Gebaut wird das kinderfreundliche Haus in Passivhausbauweise mit hellen Klassenräumen und einem Mehrzweckraum, der als Aula genutzt werden kann“, beschreibt Andreas Böhnstedt, Leiter des Hochbau- und Liegenschaftsamtes der Stadt Freiberg.

Begonnen worden ist mit den Arbeiten für das rund 5,5 Millionen Euro teure Gesamtvorhaben bereits Ende August: Nachdem das alte Schulgebäude im Frühjahr abgerissen worden war, begannen die Erdarbeiten am 26. August. Nun steht der Start für den Hochbaubereich an. „Die Rohbauarbeiten dafür werden witterungsbedingt bis Ende des Jahres ausgeführt, um im Winter dann mit den Innenausbauleistungen zu beginnen“, informiert Andreas Böhnstedt.

Für den Neubau statt der Sanierung der Grundschule „Karl Günzel“ hatten sich die Stadträte im September vergangenen Jahres einstimmig ausgesprochen.

„Die Günzelschule zu sanieren hätte 6,6 Millionen Euro erfordert, der Neubau ist 1,3 Millionen günstiger“, begründete Sven Krüger, Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen, die Entscheidung.

Ein beim sächsischen Kultusministerium gestellter Fördermittelantrag für die Sanierung war wegen der ungenügenden Schulplanung abgelehnt worden, eine Finanzierung über das Konjunkturpaket II kam aus dem gleichen Grund nicht in Betracht. Damit war die bis dahin geleistete Planung auf mögliche Einsparmöglichkeiten zu überprüfen. Im Zuge dessen erwies sich der Neubau als nicht nur preiswertere Variante, sondern überzeugte auch durch viele

Vorteile: Im Gegensatz zur aufwendigen Sanierung des alten Hauses sei hier eine energetisch optimale Lösung möglich, die auch das dauerhafte Senken von Folgekosten garantiert.

Dazu tragen u. a. ein Außenwandaufbau von 50 cm Mauerstärke, Fenster mit besonderer Dreifach-Verglasung sowie Außentüren mit speziellen Wärmedämmwerten bei. Außerdem wird das Gebäude über eine Wärmepumpe beheizt.

Mit der Neubau-Variante „schaffen wir eine seit langem ausstehende zukunftsfähige Lösung“, versichert Krüger. Die Günzelschule wird im Zuge des Neubaus auf zwei Züge reduziert, die LRS-Schüler, die bisher in der Günzelschule unterrichtet wurden, werden nun in der Böhme-Grundschule untergebracht.

 

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