Unter dem Motto Ökopolis – „Die grüne Stadt: Fiktion oder Realität“ stellten der Verein Geowerkstatt Leipzig e.V und das Institut für Geographie der Uni Leipzig ihre diesjährige „SummerSchool“. Eine ganze Woche lang greifen die Studenten weiterführende Aspekte nachhaltiger Stadtentwicklung auf und wollen an konkreten Beispielen energieeffiziente Städte genauer analysieren. Als ein gutes Beispiel suchten sich die Organisatoren auch Grimma aus. Sechsundzwanzig Studierende und Mitarbeiter besuchten am Mittwoch die Stadt. Stadtentwicklungsamtsleiter Jochen Lischke und Kerstin Ulbricht vom Eigenbetrieb „Energieerzeugung Grimma“ erläuterten den angehenden Geographinnen und Geographen Aspekte der nachhaltigen Stadtentwicklung in Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz und der Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Strom und Wärme. „Schließlich sind im Grimmaer Territorium praktisch alle regenerativen Energien vertreten: Wasserkraftanlagen und Windräder, Biogasanlagen und der Holzhackschnitzelkessel im städtischen Heizhaus Grimma-West“, so der Stadtentwicklungschef Jochen Lischke.

Anschließend konnten sich die Gäste bei einem Rundgang von den Dimensionen des Solarparks Am Weinberg überzeugen, dem jüngsten Kind in der Familie der Erneuerbaren in Grimma. „Ob man angesichts dieser Anlagenvielfalt von Grimma als einer Ökopolis reden kann sei dahingestellt. Eine grüne Stadt ist Grimma allemal“, zieht Jochen Lischke das Fazit. Ermöglich wurde das Projekt von Sparkasse Leipzig, vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, von der Kirchner Solar-Group und der teilAuto Carsharing Leipzig.