Die Grimmaer sind noch immer dankbar für die Hilfe aus aller Welt nach der Jahrhundertflut im Sommer 2002. Auch aus der Region Alberta in Kanada kam Hilfe. Eine lange geplante Reise führte Oberbürgermeister Matthias Berger und eine Grimmaer Delegation in die kanadische Partnerstadt Leduc, im nördlichen Teil der Provinz.

Nur eine Woche vor Antritt der Reise wurde der südliche Teil Albertas von einer Flut heimgesucht. Wie zuvor in Frankreich oder Süddeutschland war es selbstverständlich, dass Grimma auch hier wieder hilft. „Wir sind hier, um Danke zu sagen. Sie halfen uns, als wir es am meisten brauchten“, sagte Berger anlässlich des kanadischen Nationalfeiertages am 1. Juli in Devon. „Heute sind wir hier, um das zurückzugeben.“ Unter tosendem Beifall überreichte er dem Arbeits- und Immigrationsminister Thomas Lukaszuk einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro. „Es waren Fremde, die Fremden halfen im Jahr 2002, als sie zu uns kamen. Nun sind es Freunde, die Freunden helfen“, so Berger.