Am 24. Juni, 15 Uhr erfolgt auf dem Gelände der Freiberger Abwasserbeseitigung, Münzbachtal 128 das Richtfest für das Zentrifugenhaus. Der Ausbau der Stickstoffeliminierung in der Zentralkläranlage (ZKA) Freiberg schreitet voran. Bereits am kommenden Freitag kann das Richtfest für das erweiterte Zentrifugenhaus gefeiert werden.

Diese Baumaßnahme, Los A1 Erweiterung der Schlammbehandlung, ist eine der wichtigsten Baulose von weit über 20 Losen für den Ausbau der Stickstoffeliminierung, für den insgesamt mehr als 18 Millionen Euro investiert werden.

Im erweiterten Zentrifugenhaus werden zwei neue Entwässerungsaggregate einschließlich Schlammfördereinrichtungen und Flockungshilfsmittel-Dosierstation installiert. Zwei Pumpwerke mit insgesamt sechs Kreiselpumpen im Kellergeschoss übernehmen künftig die Förderung des Abwassers und Prozesswassers zum oberen Baufeld der Abwasserbehandlung. Für alle diese Verbraucher wird die Niederspannungsschaltanlage in einem separaten Schaltraum im Obergeschoss des Gebäudes errichtet.

Zwei neue Speicherbehälter mit je 250 m³ Nutzinhalt wurden parallel zum Zentrifugenhaus für die Bewirtschaftung des anfallenden Schlammwassers neu errichtet.

Das Los wurde mit Beschluss am 23. März 2009 durch den Ausschuss für Abwasserbeseitigung an die Firma Krause & Co. Hoch-, Tief- und Anlagenbau GmbH aus Neukirchen-Adorf zum Preis von 1.523.982, 88 € vergeben. Der Baubeginn erfolgte am 27. April vergangenen Jahres. Das Bauende ist für den 7. September dieses Jahres vorgesehen.

Zum Leistungsstand Ende Mai 2010 waren 760 T€ Bausumme realisiert. Mit der technischen Ausrüstung des Gebäudes im Rahmen des Auftrages Los A4 durch die Firma Stulz-Planaqua soll das Zentrifugenhaus nebst seiner Einrichtung im November 2011 in Betrieb gehen.